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Unterbodenschutz ist der Feind der Restaurierung

Ich hasse dieses Zeug. Was für ein Mist. Es runter zu bekommen ist eine echte Qual. Wie geht das? Hier meine Methode. Am Beispiel der Lampentöpfe vom Buckelvolvo beschrieben.

Das erste Bild zeigt das vorher und nachher. Die Lampentöpfe sitzen offen im vorderen Radhaus. Bedeutet: Dreck ohne Ende. Dann der Unterbodenschutz. Wie bin ich vorgegangen: 1.) Mit einem Spachtel die gröbsten Klumpen abkratzen. Dann mit einer Heißluftpistole bei 250 Grad schrittweise den Unterbodenschutz erhitzen. Da es quasi Teer ist, wird er weich und schmierig. Also immer wieder runterkratzen den Mist. Pro Topf hab ich gut 1,5 Stunden gebraucht. 🙁

Dann nutze ich Bremsenreiniger, um die schmierige Basis des Zeugs „abzuwaschen“. Immer mit Putzpapier versuchen so viel es geht abzuwischen. Und dann geht es in mehreren Durchgängen: Heiß machen, abkratzen, abwaschen. Am Ende bleibt vermutlich auf der dann sauberen Oberfläche Rost. Den mit einer groben Drahtbürste behandeln und danach mit Rostumwandler tränken. Nach ein paar Stunden sieht es dann aus wie im zweiten Bild. Anschließend mit 150er Schleifpapier alles ordentlich anschleifen, mit Silikonentferner den Schleifstaub abwischen.

Wie man sieht, scheint einer der Lampentöpfe mal gewechselt worden zu sein, denn die eine Seite ist rot untendrunter. Zum Schluß dann alles mit Rostschutzlack schwarz in 2 Durchgängen mit dem Pinsel lackieren. Pinsel? Geht das? Na klar. Die Farbe ist dickflüssig und verteilt sich auf der Fläche wie Ausgleichsmasse. Und es ist im nicht direkt sichtbaren Bereich.

Gleiches gilt für die Motorhaubenschaniere die ich gleich mitgemacht habe. Den Feststeller des Motorhaubenscharniers und den Außendeckel des Luftfilters habe ich bin aufs Blech geschliffen und dann mit Klarlack lackiert. Nächster Step ist der zweite Lackierdurchgang und der erste für den Luftfilter.

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