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Mein Mietwagen: 2013 Jeep Compass

Mietwagen sind langweilig. Meistens. Stimmt. So auch meiner auf dem Kalifornien-Roadtrip Anfang März diesen Jahres. Ein kleiner SUV sollte es sein. Da hab ich auf dem Parkplatz von Alamo den 2013er Jeep Compass genommen. Er hat mich angenehm über die Zeit bewegt: Knapp 3900km in 7 Tagen.

Der Innenraum ist „funktional“. Das Plastik weit von „hochwertig“ entfernt. Die Anzahl der Ablagefächer sehr gut und die Getränkehalter waren auch in ausreichender Zahl vorhanden. Stoffsitze kann ich in Californien sehr empfehlen! Der 2.4l-Motor kam mir manchmal etwas überfordert vor. Die Automatik schaltete sehr behäbig. Fahrkomfort und Wendekreis für amerikanische Straßenverhältnisse absolut OK. Halt ein Auto zum Cruisen. Dann gab er sich umgerechnet auch mit 8,7l/100km zufrieden. Wäre auch für deutsche Verhältnisse in Ordnung.

Screenshot / Jeep Compass Webseite

Ist der Wagen was für die ganze Familie? Auf Kurzstrecke ja, in den Urlaub eher nicht. Dafür ist das Gepäckabteil zu klein. Ich hab den Wagen mal durchkonfiguriert. In Deutschland würde er knapp 29.000 Euro in der Ausstattung kosten. Viel Geld für einen kleinen, Standard-SUV ohne Highlights. Für den Urlaub war er OK. Für den Alltag gibt es für mein Anforderungsprofil bessere Autos.

Hier noch ein paar Bilder:

2017-07-20T16:57:18+02:00 25.03.2013|Kategorien: Angetestet, On the road|Tags: , |