Sie überlegen sich also, ein Fahrzeug selbst aus den USA zu importieren? Und garantiert haben Sie schon einige Recherchen angestellt, wie dies am günstigsten zu bewerkstelligen ist, denn sonst wären Sie nicht auf dieser Seite gelandet.

Was Sie hier erwarten können

Ich habe auf diesen Seiten Import-Know-How und persönliche Erfahrungen zusammengetragen, um anderen zu helfen. Dazu gehören die Unterseiten in diesem Bereich (siehe Navigation oben), sowie ein Import-Kalkulator.

Carfax, oder nicht Carfax?

Wenn das gesuchte Fahrzeug ab etwa Baujahr 1980 ist und eine 17-stellige Fahrgestellnummer hat, müssen Sie unbedingt einen Carfax-Report beschaffen. Es nicht zu tun ist grob fahrlässig!

Wer kann ihnen helfen beim Import?

Es gibt mittlerweile eine ganze Menge Dienstleister da draußen, die den gewerblichen Fahrzeugimport anbieten. Es empfiehlt sich in den einschlägigen Foren nach der Meinung der Leute zu fragen, wobei man die nicht zu hoch bewerten sollte. Stellen Sie viele Fragen. Fordern Sie Fotos an. Lassen Sie sich Referenzen geben. Aber letztendlich hilft nur: Entscheiden Sie selbst und verlassen Sie sich auf Ihr Bauchgefühl! Wenn es dann trotzdem schief geht, haben Sie sich nichts vorzuwerfen.

Und wie gehen Sie nun grundsätzlich vor?

  • Sie müssen sich überlegen, welches Fahrzeug Sie genau suchen (und Alternativen), in welchem Zustand (Resto-Objekt, Daily-Driver, Show-Car) und wie der Preisrahmen aussieht.
  • Sie legen fest, von wo in Amerika sie am liebsten einen Wagen holen möchten.
  • Sie überlegen sich, was Sie sich selbst zutrauen (wollen) und nehmen für die verbleibenden Schritte Dienstleister in Anspruch
  • Sie sprechen nicht so gut Englisch? Verlassen Sie sich nicht auf Ihr Schul-Englisch. Hinter vielen Floskeln der Amerikaner stecken manchmal kostenintensive Reparaturen. Da kommt das böse erwachen dann meist bei der Anlieferung.
  • Sobald ein passendes Fahrzeug gefunden wurde, überweisen Sie den Kaufpreis direkt an den Verkäufer in den USA und/oder an einen Abwicklungsdienstleister die Kosten der Abwicklung (bis zum US-Hafen). Fragen Sie beim Verschiffer oder Abwickler nach einem „Treuhand-Service“!
  • Der See-Transport im Sammelcontainer oder RoRo (Roll on, roll off) von einem der großen Häfen z.B. Los Angeles, Houston, Miami oder New York nach Bremerhaven oder Rotterdam (Achtung bei den Import-Abgaben) wird arrangiert.
  • Der US-Spediteur stellt die Transportrechnung (USA nach Europa) direkt an Sie, fällig sofort (prepaid) oder bei Ankunft des Fahrzeuges (collect) über den Zoll-Agenten im Hafen (Rotterdam oder Hamburg/Bremen/Bremerhaven).
  • Der Zoll-Agent stellt die Transportkosten (wenn collect gewählt wurde), Hafen-, Entladegebühren, Zollabwicklungsgebühren und die Einfuhrabgaben direkt an Sie in Rechnung. Meist fällig vor Herausgabe des Fahrzeuges.
  • Sie holen den Wagen persönlich am Hafen mit einem Trailer ab (da Kurzzeitkennzeichen seit 1.4.2015 nicht mehr möglich sind), oder veranlassen den Transport bis vor Ihre Haustür (über den Zoll-Agenten, oder separat durch einen Auto-Spediteur)